AfD-Bundessprecher Prof. Dr. Jörg Meuthen setzt sich auf dem Marktplatz in Neutraubling gegen pöbelnden linken Mob durch

Wie bereits zwei Tage zuvor die Stadt Regensburg torpediert auch die Stadtverwaltung Neutraubling das Versammlungsrecht, indem sie die krakeelende und lärmende Gegenveranstaltung mit viel zu geringem Abstand genehmigt

Am Donnerstag, den 6. Juli, eröffnete die Alternative für Deutschland den Wahlkampf auch in Neutraubling mit einer Kundgebung auf dem Marktplatz, zu der der Kreisverband Regensburg eingeladen hatte. Wie bereits zwei Tage zuvor bei einer Kundgebung zu einer Bundesbankveranstaltung in Regensburg hatten wieder diverse linke und linksextreme Gruppen zu einer Gegenkundgebung aufgerufen, um die AfD durch Lärm nicht zu Wort kommen zu lassen.

Rund 200 Interessierte verfolgten die Reden von AfD-Bundessprecher Jörg Meuthen (unten rechts) und dem bayerischen Spitzenkandidaten Martin Hebner (unten links)

Zumindest an diesem Ort umsonst warb der bayerische AfD-Spitzenkandidat Martin Hebner in seiner Eröffnungsrede für die Erneuerung der demokratischen Diskussionskultur gegen den Lärm eines fanatisierten schreienden und pfeifenden Mobs, dessen intellektuelles Niveau über „Halt’s Maul“- und „Haut ab“-Gebrüll nicht hinauskam und damit sogar SPD-Spitzenkräfte wie Ralf Stegner noch knapp unterbieten konnte. Bei den Krawallmachern solidarisch dabei waren auch Neutraublinger Stadträte.

Warum eigentlich Meinungsfreiheit – wenn doch Mutti sagt, was richtig und falsch ist? – Lautstark und pöbelnd versuchen meist jugendliche Verhetzte die Veranstaltung zu stören

Trotz des geringen Abstands von nur wenigen Metern waren dank der ausreichend starken Lautsprecheranlage die Reden für die rund zweihundert interessierten Zuhörer überwiegend gut zu verstehen. Auch Bundessprecher Meuthen ging in seiner Rede auf die politische Kultur in Deutschland ein und beklagte, dass es neben den sozialdemokratischen Unionsparteien und der SPD sowie den sozialistischen Parteien Grüne und Linke im Bundestag an einer konservativen und freiheitlichen Partei fehle. Diese Lücke werde die AfD als konservative und freiheitliche Kraft ersetzen – andere Parteien kopieren zwar derzeit ihre Inhalte, können diese aber nicht glaubhaft vertreten.

Bezirksvorsitzender Christian Paulwitz sieht in den geringen Abständen, die für die Gegenkundgebungen der linken Gruppen zugelassen wurden, eine bewusste Maßnahme der etablierten Parteien in den Rathäusern, die AfD-Kundgebungen niederschreien zu lassen. „Wer es nötig hat, durch Pöbeleien und schiere Lautstärke die Worte des politischen Wettbewerbs zu übertönen, hat die inhaltliche Auseinandersetzung bereits verloren gegeben“, so Paulwitz. Nachdem sich die etablierten Parteien den Staat zur Beute gemacht und den politischen Wettbewerb über Jahrzehnte hinweg durch Einschränkung zulässiger Themen und deren inhaltlichen Grenzen eingeengt haben, fehle es ihnen an Kraft und Profil für die inhaltliche Diskussion. Zudem zeige sich bei den überwiegend sehr jungen Teilnehmern unter den  fanatisierten linken Schreiern die Auswirkung der Indoktrination und Ideologisierung, die heute an den staatlichen Schulen stattfindet, parallel zum Verfall des Bildungsniveaus.

Hass und Gewalt gegen das Wort von denjenigen, denen die Argumente fehlen und die Diskussion bereits verloren geben, ohne sie begonnen zu haben

Die Redebeiträge zum Nachhören:

https://www.youtube.com/watch?v=WRKmLRL2Lyc