AfD wählt neuen Bezirksvorstand

Am Freitag, den 18. September 2015, fand der diesjährige ordentliche Bezirksparteitag der Alternative für Deutschland (AfD) in der Schwandorfer „Schwefelquelle“ statt.

Landesvorstand Werner Meier aus Velburg stellte den Mitgliedern zu Beginn der Versammlung ein vom Landesfachausschuss Recht & Inneres erarbeitetes Positionspapier „Asyl“ vor. Darin werden u. a. eine dauerhafte Sicherung der nationalen Grenzen und die Umsetzung des gesetzlichen Auftrags zur Zurückweisung von Asylbewerbern gefordert, die aus den Nachbarstaaten einreisen wollen. Das Positionspapier wurde einstimmig verabschiedet.

In seiner Bewerbungsrede für den neu zu wählenden Vorstand bezeichnete Paulwitz dann als Hauptaufgabe der AfD, eine Politik von unten nach oben durchzusetzen und das Volk als demokratischen Souverän wieder zur Geltung zu bringen. Scharf griff er die Einengung der Meinungsfreiheit durch die sogenannte „political correctness“ an: „Die Voraussetzung für jede Freiheit ist die Freiheit des Wortes!“

Den neuen Vorstand bilden die Weidenerin und bisherige Schriftführerin Claudia Marino zusammen mit Christian Paulwitz als Doppelspitze, so dass die nördliche und die südliche Oberpfalz in der Führungsspitze abgebildet werden. „Seit dem Bundesparteitag wurden in allen neu gewählten Landesvorständen Mehrfachspitzen gewählt“, so Claudia Marino. „Darin zeigt sich unser alternatives Politikverständnis: Wir sind eine Themenpartei und nicht auf Personen zugeschnitten.“

AfD_Bezirksvorstand-2015Stellvertretender Vorsitzender bleibt der Regensburger Christoph Schikora. Neu in den Vorstand gewählt wurden der Schwandorfer Helmut Müllner als Schatzmeister und der Weidener Kreisvorsitzende Roland Magerl als Schriftführer. Alle Kandidaten erhielten bei ihrer Wahl sehr hohe Zustimmung.

Nach den Vorstandswahlen gab es noch Gastvorträge vom Vorsitzenden des AfD-Landesfachausschusses für Außenpolitik Petr Bystron und vom stellvertretenden Vorsitzenden des AfD-Mittelstandsforums Hansjörg Müller, die beide zusammen mit dem Velburger Werner Meier für den neuen Landesvorstand kandidieren, der am 3./4. Oktober gewählt wird. Beide kamen in ihren Vorträgen aus unterschiedlichen Perspektiven auf das derzeitige Asylchaos zu sprechen.