Demo am 24.03.2018 auf dem Domplatz in Regensburg: Keine Erdogan-Moschee in Regensburg

Die Stadtratsfraktionen bleiben weiterhin eine Antwort über eine mögliche Einflussnahme der DITIB schuldig

Der Widerstand gegen die DITIB-Moschee im Regensburger Stadtosten wächst. Am 24. März veranstaltet der Kreisverband Regensburg der AfD eine Demonstration am Domplatz. Die DITIB ist nicht nur ein politisches Instrument der türkischen Religionsbehörde, sondern auch der Regensburger Ortsverband hatte über Jahre hinweg enge Beziehungen zur Salafistenszene ohne jegliche Berührungsängste. Die AfD wies im Januar bereits vor der Baugenehmigung die Fraktionen des Stadtrats auf diese Umstände hin.

Dabei stellten wir u. a. auch die Frage, ob der Stadtrat ausschließen könne, dass die Parteien des Stadtrats, die über das Bauvorhaben der DITIB abstimmen, in den letzten 10 Jahren Spenden der DITIB oder ihr nahestehender islamischer Vereine oder Organisationen erhalten hätten. Eine Antwort blieben alle Stadtratsfraktionen schuldig. Interessant ist dabei, dass wenige Wochen vor dem Kauf des Grundstücks in der Maxhüttenstraße durch die DITIB im März 2016 der türkische Generalkonsul Yavuz Kül mit Sitz in Nürnberg sich mit dem damaligen Regensburger Oberbürgermeister Wolbergs getroffen hat. Angeblich soll es bei diesem Besuch auch über ein neues Grundstück für eine DITIB-Moschee gegangen sein, und der frühere OB Wolbergs unterhielt ja bekanntlich beste Beziehungen mit Regensburger Immobilienfirmen – Spenden soll er angeblich auch gerne angenommen haben. – Wird also der Korruptionsskandal in Regensburg demnächst in die nächste Runde gehen? Wir lauschen noch ein wenig dem beredten Schweigen aus dem Stadtrat.

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