Euro-Desaster

KV-Vorstandsmitglied Reinhard Mixl und AfD-Bezirksrat Dr. Wolfgang Pöschl sprachen in Trausnitz

Beim Info-Abend der AfD am letzten Donnerstag den 02. Mai im Seehotel Anzer in Ödmüle bei Trausnitz hielt Vorstandsmitglied des AfD-Kreisverbandes und Dipl. Betriebswirt Reinhard Mixl einen Vortrag mit dem Titel „Faire & Nachhaltige Wirtschaftsordnung – heimische Wirtschaftsordnung zuerst“. Der Staat verzerrt den Wettbewerb zu Ungunsten des

Mittelstandes unter Einfluss der privilegierten Finanzoligarchie kritisiert Mixl und erklärt, dass Ordoliberalismus das Gegenmittel sei. Wir müssen zurück zu einer Wiedereinbindung aller Unternehmensgrößen in die soziale Marktwirtschaft und wir brauchen wieder mehr Chancengleichheit für den Mittelstand fordert Mixl. Dazu sei eine Beendigung des staatlichen Regulierungsdschungels und eine Steuerreform notwendig erklärt er unter Beifall der rund 40 anwesenden Gäste. Als zweiter Sprecher hielt der Kreisverbandsvorsitzende und Finanzmathematiker Dr. Wolfgang Pöschl das Publikum mit einem einstündigen Vortrag zur Währungspolitik der EU und der EZB in Atem. Die exzessiven Euro-Rettungsprogramme unter Verletzung der EU-Verträge hätten die Geldmenge in der Eurozone um mehr als 3,5 Billionen Euro anwachsen lassen und mit den damit verbundenen Zinssenkungen die Banken der Eurozone in eine sehr schwierige Lage gebracht, weil sie ihre operativen Kosten nicht mehr decken könnten, erklärt er. Bankenpleiten seien aufgrund der vorliegenden Daten in den kommenden Jahren unausweichlich, und es gebe Grund zu der Befürchtung, dass die heraufziehende Bankenkrise zu einem Kollaps des Euro führen könne erklärt er. Schließlich wurden die Konzepte der AfD vorgestellt, wie Politik und Regierungen aber auch Unternehmen und Steuerzahler sich auf die kommende Krise vorbereiten müssen, um schlimmeres zu verhindern. Die Banken müssen ihre Kapitalreserven aufstocken und ihre Restrukturierungskosten senken, während die Politik die Banken durch eine drastische Vereinfachung der exzessiven Regulierungen der letzten Jahre befreien soll, um Kosten zu sparen. Der Euro müsse von den immanenten Spannungen aufgrund der unterschiedlichen wirtschaftlichen Geschwindigkeiten in der Eurozone durch Wiedereinführung der nationalen Währungen als Parallelwährungen befreit werden und der Steuerzahler solle sein Vermögen in anderen Währungsräumen außerhalb der EU diversifizieren, um die großen Verlustrisiken zu minimieren rät Dr. Pöschl. Nach dem Vortrag folgte noch eine lange Diskussionsrunde zum Thema Euro und zu den Konzepten der AfD. Daneben gab es auch Neumitgliederaufnahmen.