Frauke Petry kommt nach Rieden-Kreuth bei Amberg

**** Amberger Landgericht bestätigt Vertrag für Petry-Veranstaltung ****
**** Veranstaltung findet wie geplant in der Festhalle (neben Ostbayern-Halle) statt ****
*** Einlass ab 18:30 Uhr – aus Sicherheitsgründen behalten wir uns vor, ***
*** Taschenkontrollen durchzuführen – wir bitten um Verständnis ***

Allen unfairen Widerständen zum Trotz wird die Parteivorsitzende am 1. Oktober zur aktuellen politischen Lage sprechen

Die Veranstaltung des AfD-Kreisverbands Amberg-Neumarkt ist nach den Worten des petry-in-der-oberpfalzKreisvorsitzenden Werner Meier „Auftakt und erster Höhepunkt der Oberpfälzer AfD vor den Bundestagswahlen 2017“. Da der Auftritt der AfD-Bundesvorsitzenden sicherlich viele Anhänger und Bürger der Region anziehe habe man die Veranstaltung beim „Gut Matheshof“ gebucht, landläufig unter dem Namen „Ostbayernhalle“ bekannt. Die angemietete Festhalle bietet Platz für mehrere hundert Personen. „Wir wollen mit dem Auftritt von Frauke Petry auch für unsere Oberpfälzer Heimat Flagge zeigen, das ist mir wichtig“, meint der Co-Vorsitzende des Kreisverbands Oliver Rödel, der sich über die erfolgreiche Plakatwerbung freut und auch über die Resonanz in der Presse.

Wie üblich gibt es gegen die AfD-Veranstaltung politischen Widerstand, und wie so häufig zeigt sich mal wieder die SPD als Gegner des demokratischen Wettbewerbs. So möchten der Oberpfälzer SPD-Landtagsabgeordnete Reinhold Strobl und andere AfD-Gegner die Veranstaltung verhindern und sind beim Geschäftsführer des Trägers der Räumlichkeiten entsprechend vorstellig geworden, um politischen Druck auszuüben. Der AfD-Kreisvorsitzende Meier bestätigt, dass eine Anwaltskanzlei vor einigen Tagen die Kündigung des Mietvertrages zustellen ließ, mit der Begründung des Vertragsbruches. Die Partei habe die Halle für eine geschlossene Versammlung angemietet, und nun bewerbe sie eine öffentliche Veranstaltung.
Diesen Kündigungsgrund hält Werner Meier, der auch Stellvertretender AfD-Landesvorsitzender ist, für fadenscheinig und nicht stichhaltig. „Alle schriftlichen und mündlichen Korrespondenzen weisen nachweislich auf die Öffentlichkeit der Veranstaltung hin. Aufgrund der bereits laufenden Werbemaßnahmen, Firmenverträge und Übernachtungsbuchungen können wir nicht einfach ein paar Tage vorher die Veranstaltung abblasen. Wir gehen weiterhin davon aus, dass die vertraglichen Zusagen eingehalten werden. Dies haben wir der Ostbayernhalle gegenüber unmissverständlich deutlich gemacht.“

Geradezu peinlich wirkt die vom örtlichen SPD-Gemeinderat in Presseberichten zitierte Warnung vor der angeblichen Gefahr für das an diesem Tag auf dem Gelände stattfindende Reitturnier oder die in der Nähe untergebrachten Asylbewerber. „Wenn hier Trillerpfeifen als mögliche Störung, die die Pferde scheu machen könnten, angeführt werden – soll man das als Drohung verstehen?“, fragt sich der AfD-Bezirksvorsitzende Christian Paulwitz. Schließlich seien derartige Krawalle nicht von den Gästen zu erwarten, die eine Rede hören wollen, wohl aber von den Sturmtruppen der linksextremen sogenannten Antifa, die regelmäßig versucht, AfD-Veranstaltungen lautstark zu stören und den demokratischen Diskurs zu verhindern. Das sogenannte „Oberpfälzer Bündnis für Toleranz und Menschenrechte“ lasse mit seinem Motto „Bunt, kreativ, LAUT“ ja nichts gutes erahnen. „Im übrigen gibt es ein abgestimmtes Sicherheitskonzept, um derartige Störungen möglichst bereits im Vorfeld zu unterbinden“, bestätigt auch Bezirksvorsitzende Claudia Marino, die seit Wochen mit der Organisation der Veranstaltung beschäftigt ist.