Linksextremismus bekämpfen – Frauenrechte schützen – Pädophilie ächten – AfD wählen

24.9. – Hol Dir Dein Land zurück!

Sulzbach-Rosenberg: Trillerpfeifen und Gegröle – von Mutti auf Linie gebracht

Sulzbach-Rosenberg. Ein beschauliches romantisches kleines Städtchen in der Oberpfalz. Wo  könnte es auf der Welt bürgerlich-konservativer zugehen als hier? Möchte man meinen. Doch im September 2017 will eine zum Christentum konvertierte türkische Kurdin, die mit ihrer Familie vor 30 Jahren nach Deutschland gekommen ist, über ihr Leben erzählen. Über ihre Erfahrungen mit dem Islam,  über ihre Begegnungen mit wirklichen Flüchtlingen – nicht junge Männer in Deutschland, sondern vom IS verfolgte und gequälte, traumatisierte Frauen und Kinder im Irak und in Syrien, die sie auf ihren Reisen kennengelernt hat, und die nichts haben – schon gar nicht das Geld für die Schlepper nach Europa. Aber im spießigen Sulzbach-Rosenberg erhält sie keinen Raum für ihre Veranstaltung. Die Wirte werden unter Druck gesetzt. Drei von ihnen sagen nacheinander ab, kurz nachdem der Plan bekannt wird. Rassismus der Spießer einer Migrantin gegenüber? Leyla Bilge will für die Partei sprechen, deren Name nicht genannt werden darf. Sie ist AfD-Mitglied – und einiges gewohnt. Die Spießer von heute findet man beim DGB, der IG Metall, bei SPD, Grünen, Linken. Leute, die anders sind und anders denken, als es in deren kleinkariertes, von staatlichen Geldern gepampertes Weltbild passt, sind ihnen unerträglich.

Leyla Bilge – engagiert für Rechte von Frauen und Kindern, und für Flüchtlinge, die wirklich in Not sind – vor Ort im Irak und Syrien, wo Hilfe not täte

Leyla Bilge musste ihren Lebensmittelpunkt in ein anderes Bundesland verlegen. In Nordrhein-Westfalen, wo sie vorher lebte und aufgewachsen ist, ist sie als Konvertierte vor Islamisten nicht sicher genug. NRW ist ein gescheitertes Land – vor 15 oder 20 Jahren vielleicht noch auf dem Stand von Bayern heute – was die Verbreitung des Islam und die Innere Sicherheit angeht. Aber der Takt ist heute schneller als vor 20 Jahren. So leicht ist Leyla Bilge nicht unterzukriegen. Ohne Zögern stimmt sie zu, als der Vorsitzende des Kreisverbands Amberg-Neumarkt, Werner Meier, bekundet: „Widerstandslos wollen wir Sulzbach-Rosenberg nicht aufgeben. Wenn man uns den Zutritt zu den Gaststätten verwehrt, lass uns eine Kundgebung auf offenem Platz abhalten!“ Die Spießer heulen auf und schäumen vor Wut. „Bündnisse“ werden gebildet. Später heißt es in der lokalen Presse „Kein Mensch sei illegal, schrien die Gegendemonstranten gegen Bilge an.“ – Absurd. Und der Berufsspießer Hans Lauterbach vom Oberpfälzer Dauerbündnis gegen Meinungsfreiheit (oder so ähnlich) faselt etwas von „Menschenrechte gelten für alle Menschen.“

Was in der Berichterstattung fehlt, ist, worüber die Rednerin gesprochen hat: über den Islam und die Stellung der Frau im Islam – wie es im Koran steht. Über die Scharia, welche über weltlichem Recht steht und es dem Manne gebietet, seine Frau(en) beim Verdacht (!) der Untreue hart zu bestrafen: „Die Männer stehen den Frauen in Verantwortung vor, weil Allah die einen vor den anderen ausgezeichnet hat und weil sie von ihrem Vermögen hingeben. Darum sind tugendhafte Frauen die Gehorsamen und diejenigen, die (ihrer Gatten) Geheimnisse mit Allahs Hilfe wahren. Und jene, deren Widerspenstigkeit ihr befürchtet: ermahnt sie, meidet sie im Ehebett und schlagt sie!“1 . Gelegentlich liest man codiert in der Zeitung darüber, wenn es eine Frau nicht überlebt hat. Über den Druck in der Familie auf die Mütter, die in der Verantwortung stehen, wenn die Töchter Schande über die Familie bringen, die Konsequenz der Kinderehen – von Mohammed vorgelebt –, von denen es in Deutschland bereits 1.500 registrierte (!) – obwohl ja eigentlich verbotene – gibt. Rund 500 davon mit Kindern unter 14 Jahren! Und was in der Berichterstattung auch fehlte, war das begleitende Geschrei der Spießer bei diesen Worten: „Nazis raus, Nazis raus!“

Das sozialistische Krawall-Aufgebot hatte nur einen Zweck, wie es Direktkandidat Peter Boehringer des Wahlkreises Amberg/Neumarkt später am Mikrofon auf den Punkt brachte: die Anständigen, die bürgerlichen Interessierten durch Einschüchterung von einer AfD-Veranstaltung fernzuhalten. Ganz gelungen ist es glücklicherweise nicht. Die Interessenten waren da, wenn sie auch großen Sicherheitsabstand zu den Krakeelern hielten.

Doch die Szenerie war von Beginn an grotesk. „Refugees welcome“ – nun ja, die eine, die da war, ausgenommen. „Erinnern heißt kämpfen – den rechten Konsens brechen – anarchistische Jugendbewegung“. Dazu Partisanenlieder auf der Gitarre geschrammelt über Lautsprecher. Über die IG Metall hinweg. Da kommt bei einigen sozialistische DDR-Nostalgie auf in Sulzbach-Rosenberg – nicht zu Unrecht. Die Wohnungsknappheit in Bayern ist auf einem guten Weg in Richtung DDR-Niveau, Denunziation feiert Hochkonjunktur und die Stasi ist heute bei Facebook aktiv.

Die Gegenbewegung heißt Alternative für Deutschland. In Sulzbach-Rosenberg mit ihrer Kundgebung auf dem Luitpoldplatz, ab 24. September auch im Deutschen Bundestag. Die Partei der Bürger, die sich ihr Land zurückholen von einer korrupten Parteienoligarchie, die es ansonsten weiter zugrunde richtet. Die Partei, die in den vergangenen Landtagswahlen übrigens am besten abgeschnitten hat bei den – tatsächlich integrierten Migranten in Deutschland. Menschen, wie Leyla Bilge, die wissen, welchen Wert Freiheit hat und deswegen deutsche Patrioten geworden sind.

——–

1 – Koran, Vers 34 der Sure 4, An-Nisa