Volles Haus beim Neujahrsempfang in Regenstauf

Die Digitalisierung der Industrie, auch genannt Industrie 4.0 und die damit verbundenen Herausforderungen, sowohl struktureller als auch humaner Natur sind das Ressort von Roland Magerl, er erklärte den Besuchern nicht nur, was es mit der digitalen Revolution für die Industrie auf sich hat, sondern auch, dass es für die deutschen Konzerne, auch oder vielleicht gerade wegen, der schlecht ausgebauten Breitbandnetze sehr schwer wird im Internationalen Wettbewerb Schritt zu halten. Auch forderte der Kreisvorsitzende Weiden, Betriebsratsvorsitzender beim größten Arbeitgeber der Region, am Modell einer klassischen, praxisbezogenen Berufsausbildung festzuhalten bzw. dieses wieder zu stärken, da Deutschland zukünftig „nicht nur Theoretiker“ brauche.

Werner Meier, Bezirksvorsitzender Amberg / Neumarkt,  nahm zum Thema „Zwangsgebühren für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk“ Stellung und gab zu „seinem“ Fachbereich nicht nur schwindelerregende Zahlen im Bezug auf den Umgang mit öffentlichen Geldern zum Besten sondern präsentierte den geneigten Zuhörern auch teils interessante, teils schockierende Fakten über die Zusammenstellung der öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten sowie über die schiere Anzahl der daraus resultierenden TV- und Radiosender in Deutschland und deren inflationäre Präsenz im europäischen Vergleich.

Mit besonderer Spannung erwarteten die Besucher den Vortrag von Christian Stahl, der Jurist aus Regensburg hatte immerhin zu einem der wohl derzeit am kontroversesten diskutierten Themen, dem Netzwerkdurchsetzungsgesetz  einen Vortrag angekündigt. Dieser hatte es in sich. Stahl erklärte nicht nur, auf welche Grundlagen sich dieses Gesetz stütze sondern auch welche Gefahren damit einhergehen, was den Internet-Konzernen bei Nichteinhaltung droht und wie er dagegen vorgeht. Weiterhin riet er Betroffenen, gegen derartige Zensur vorzugehen.

Beim Vortrag von Corinna Miazga, Kreivsorsitzende Straubing-Regen, hörten die Anwesenden wie gebannt zu, immerhin lieferte Miazga, welche für die AfD im Bundestag arbeitet, nicht nur Infos über die Arbeit in selbigem aus erster Hand, sondern nahm sich auch die Zeit, die Vorgänge und Abläufe dort zu erklären und das was die AfD bislang geleistet habe, sie führte aus, dass „alles ein bisschen schwierig sei, solange es noch keine Regierung gibt“, trotzdem habe die AfD schon für viele positive Veränderungen gesorgt sei es die Durchsetzung der namentlichen Abstimmung im Bundestag (z.B. beim Thema „Erhöhung der Diäten) bei einer großen Zahl der Voten, oder bei der schlichten Anwesenheit der Abgeordneten der Altparteien im Plenum: „Glauben sie mir, es bleiben jetzt bei weitem nicht mehr so viele Stühle leer.“ erklärt Miazga, nicht ohne ein Lächeln auf den Lippen.

Corinna Miazga über die Arbeit der AfD im deutschen Bundestag

Zum Schluss stellte Vadim Derksen, zweiter Vorsitzender der Doppelspitze des KV Regensburg, den neu gegründeten Verein „Vertriebene, Aussiedler und deutsche Minderheiten in der AfD“ vor und erklärte, dass dieser Verein „keine Untergliederung der AfD, sondern ein eigenständiger Verein ist, dessen aktive Mitglieder auch Mitglied in der AfD sind.“

Der AfD Berzirksverband Oberpfalz bedankt sich ganz herzlich bei den Besuchern für Ihr zahlreiches Erscheinen, bei den Vorständen der Kreisverbände für ihre interessanten Beiträge und ganz besonders bei den Gastrednern Christian Stahl und Corinna Miazga.