Werner Meier aus Velburg zum Stellvertretenden Landesvorsitzenden der AfD-Bayern gewählt

Am 3./4. Oktober wählten die bayrischen Mitglieder der Alternative für Deutschland Ihren Landesvorstand neu und forderten die CSU zum Verlassen der Großen Koalition auf.

Die knapp 300 anwesenden Mitglieder wählten Petr Bystron aus München zum Vorsitzenden. Zu seinem ersten Stellvertreter wurde Werner Meier aus Velburg gewählt. Nach seinen Worten war der Parteitag nach den Turbulenzen der letzten Wochen harmonisch und störungsfrei verlaufen. „Auf dem ganzen Parteitag war eine Stimmung des Aufbruchs zu spüren. Nach der Reorganisation werden wir jetzt auf die bayerischen Bürger zugehen. Die Altparteien sind mit ihrer desaströsen Asyl-Politik gescheitert – gerade auch die CSU in Bayern.“ In einem am Samstag verabschiedeten Positionspapier Asyl fordert die AfD Bayern die CSU auf, aus der Großen Koalition auszutreten, da sie die Flüchtlingspolitik der Großen Koalition öffentlich wie eine Oppositionspartei bekämpft. Damit würde die CSU ihre Doppelzüngigkeit und Heuchelei gegenüber dem deutschen Volk zu beenden.

AfD-Bundessprecherin Frauke Petry erinnerte in ihrem Grußwort an die Aussage von Bundeskanzlerin Angela Merkel, es sei nicht mehr ihr Land, wenn man sich für den Ansturm an Asylbewerbern entschuldigen müsse. Petry forderte Merkel deswegen auf, „die Konsequenzen zu ziehen“. Merkel sei „nicht mehr unsere Kanzlerin“. Petry betonte, dass die Bürger nun den Protest auf die Straße bringe müssten. Beatrix von Storch, stellvertretende Bundessprecherin und EU-Abgeordnete der AfD, unterstrich in ihrer Rede die Bedeutung der AfD als „Anwalt der Familie“. Die Familien seien von den Altparteien im Stich gelassen worden sein, diese Leerstelle müsse die AfD füllen.