Kreisverband der Alternative für Deutschland Schwandorf/Cham stellt Direktkandidaten für die Bundestagswahl auf

Der Schwandorfer Justizvollzugsbeamte Helmut Müllner legte bei seiner Bewerbungsrede den Schwerpunkt auf die Innere Sicherheit, den Rechtsstaat und eine wertkonservative Politik

helmut-muellnerAm 12. November 2016 wurde Herr Helmut Müllner, wohnhaft in Schwandorf, einstimmig und unter großem Applaus zum AfD-Direktkandidaten für den Wahlkreis 234 (Landkreise Schwandorf und Cham) für die Bundestagswahl 2017 gewählt.

Herr Müllner, 48 Jahre alt, verheiratet, drei Kinder, röm.-kath., ist von Beruf seit fast 29 Jahren Justizvollzugsbeamter. Er ist seit März 2013 in der AfD aktiv – wobei dies seine erste politische Parteienmitgliedschaft darstellt. Er war langjährig mit verschiedensten ehrenamtlichen Tätigkeiten befasst, war 11 Jahre Personalrats(Betriebsrats-)vorsitzender in seiner Behörde und hatte so immer bodenständigen Kontakt zu seinen Mitmenschen.

Als Motivation für seine Kandidatur gab Herr Müllner an, eine wertkonservative Lebenseinstellung zu besitzen, wobei er sich wünsche, christliche Moral- und Wertvorstellungen wieder in der Politik zu verankern. Die einstmals wertkonservative CSU/CDU driftete unter einer Kanzlerin Merkel immer weiter nach links, so dass sich die CSU aktuell in der heutigen politischen Lage gezwungen sah, eine Kehrtwende in Bayern anzukündigen,  Forderungen und Grundsätze aus dem Parteiprogramm der AfD in ihr eigenes Programm zu übernehmen.

Ein weiterer Hauptgrund sei, dass die derzeitige Politik von sogenannten Berufspolitikern geprägt werde. Dabei sei der Kontakt zur Bevölkerung, zu Ihren Wünschen und Sorgen komplett verloren gegangen. Dies wolle Herr Müllner mit seiner Kandidatur ändern. Die AfD schaue sich die Sorgen und Probleme der Bevölkerung sehr genau an und hat Lösungen für diese Probleme und Sorgen in Ihr Parteiprogramm mit eingearbeitet. Die Politiker der AfD stünden mit beiden Beinen auf dem Boden der Realität.

Herr Müllner sieht sich als Garant dafür, dass sich wieder nüchterne, wertkonservative, an traditionellen Werten sich orientierende, wenn notwendig staubtrockene Politik etabliert und dabei Deutschland mit Bayern an einen Platz nicht nur als eine der führenden Wirtschaftsnationen der Welt, sondern auch als Nation der Dichter und Denker zurückfindet.

Er sieht weiterhin die Gefahr, dass die Welt von wenigen Kartellen, wie Pharma-, Medien-, Banken-, Chemie- und Rüstungskartellen beherrscht werde, welche dabei insbesondere unrühmlichen, überbordenden Einfluss auf die Politik nehmen. Dieser Einfluss  müsse zugunsten der Bevölkerung zurückgedrängt werden. Korruption und Vetternwirtschaft sei schärfstens zu bekämpfen, Asylmissbrauch rigoros mit Abschiebung zu beantworten. Asylrecht, Schengener Abkommen und Grundgesetz sind strengstens einzuhalten, – eigentlich eine Selbstverständlichkeit in einem Rechtsstaat.

Körperverletzungsdelikte, Sexualdelikte, Eigentumsdelikte und politisch motivierte Straftaten von links und rechts sind ohne Nachsicht zu ahnden. Opferschutz müsse vor Täterschutz rangieren. Die Bevölkerung solle zum Beispiel zu Fragen wie der Flüchtlingskrise, Eurorettung, Abgabe von Hoheitsrechten an die EU, TTIP, TISA und Ceta in Form von direkter Demokratie beteiligt werden.

Es könne auch nicht sein, dass die Politik mit den Medien bestimmt, was ein Mensch denken, sagen oder schreiben darf. In einem freiheitlichen, den demokratischen Grundwerten verpflichteten Staatsgebilde dürfe es weder eine freiwillige noch eine aufgezwungene Meinungsdiktatur und Zensur geben – auch keine einseitige, polarisierende Berichterstattung. Deutschland müsse wieder zu seinen demokratischen Grundwerten zurückkehren. Parteien müsse es verboten werden, sich an Medienunternehmen zu beteiligen oder diese zu besitzen. Legislaturperioden von Politikern sind auf zwei Perioden zu beschränken, nur in Ausnahmefällen soll eine dritte und letzte Periode möglich sein.

Der Sozialstaat müsse auch  klar erkennen, dass er verpflichtet sei, seinen Bürgern, die diesen Staat aufgebaut haben, dementsprechend eine angemessene Rente zu bezahlen. Es könne nicht sein, dass die Kosten der Flüchtlingskrise nach einer Berechnung von Prof. Raffelhüschen (Uni Freiburg) für die nächsten sechs Jahre bei 450 Milliarden Euro liegen und die eigene Bevölkerung ab 2030 mit einer Rentenhöhe von 43 % bei steigenden Rentenbeiträgen rechnen müsse, so Helmut Müllner in seiner Bewerbungsrede.

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